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Das «Helvetische Münzkontor» ist schon wieder mit Tricks auf Kundenfang: Viele Haushalte erhielten von diesem Unternehmen aus dem thurgauischen Tägerwilen im März einen Fragebogen zum Thema bedrohte Tierarten. Wer sie beantwortet, erhält dafür mehrere Geschenke - unter anderem ein «hochwertiges Klappmesser». Talon ausfüllen und unterschreiben genügt.
Aber Achtung: Mit der Unterschrift bestellt man gleichzeitig weitere solche Klappmesser. Darauf hingewiesen wird nur in Kleinstschrift und irreführend.
Auf dem Talon steht nicht einmal, was die künftigen Lieferungen kosten werden. Solche Post gehört ins Altpapier. Wer schon hereingefallen ist, kann die Zahlung verweigern mit der Begründung, er sei getäuscht worden und habe nicht bewusst eine Bestellung getätigt.
Einen ähnlichen Fragebogen mit dem gleichen Verkaufstrick verschickte das Münzkontor bereits im Januar. Damals wurde man aufgefordert, läppische Fragen zum Thema Euro zu beantworten.
fis
02. Mai 2007
