|
(0) |
Morton-Syndrom: Einlagen nützen
Seit drei Jahren leidet Alexandere unter einer Morton-Neuralgie. Die Ursache ist ein vernarbter Nerv beim Mittelfussknochen. Da der 67-Jährige oft stechende Schmerzen hat, rät ihm der Arzt zu einer Operation. Das möchte er aber vermeiden.
Chiffre 12065
Wegen starker Schmerzen liess ich, 55, vor drei Jahren den Fuss operieren. Dabei entfernten mir die Ärzte zwei Nerven. Doch die Schmerzen blieben. Zusätzlich stört mich ein unangenehmes Gefühl an der Operationsstelle. Das Einzige, was mir hilft, sind Einlagen und passende Schuhe dazu. In einem orthopädischen Geschäft wird man Sie gut beraten. Wunderbar gehen kann ich auch in MBT-Schuhen.
Bernadette
Dank Shiatsu sind meine Schmerzen ohne Operation verschwunden. Die Kosten für die Therapie zahlte die Zusatzversicherung der Krankenkasse.
Ruth
Seit einem halben Jahr habe ich, 52, die Operation hinter mir. Es geht mir deutlich besser. Aber ganz weg sind die Schmerzen nicht. Sie kommen und gehen. Zumindest ist aber der stechende Schmerz weg.
Jürg
Mit nur einer Niere lebt man gut
Kurt, 56, muss sich in nächster Zeit eine Niere teilweise, vielleicht auch vollständig entfernen lassen. Er möchte wissen, wie man mit nur einer Niere lebt.
Chiffre 12069
Ich, 53, habe meiner Tochter im März 1998 eine Niere gespendet. Mir geht es trotzdem sehr gut. Ich habe weder Beschwerden noch muss ich Medikamente nehmen. Alle zwei bis drei Jahre kontrolliert der Arzt das Blut. Meine Nierenwerte sind wieder in Ordnung. Auch meiner Tochter geht es gut.
Annemarie
Ich musste mir vor fünf Jahren eine Niere entfernen lassen. Wenn die andere Niere gesund ist, können Sie mit dieser allein ohne Probleme leben.
Rita
Bei Tinnitus bringt Soft-Laser nichts
Bei Erwins Frau, 74, entwickelte sich aus einem Hörsturz ein starker Tinnitus. Nun hat er von der Behandlung mit Soft-Laser gehört. Er möchte wissen, ob das hilft.
Chiffre 12064
Ich, 69, habe diesen Soft-Laser drei Monate lang ausprobiert - ohne Erfolg. Inzwischen hilft mir aber Folgendes: Ich versuche, so wenig wie möglich auf das lästige Geräusch zu achten, und konzentriere mich auf das, was ich gerade mache. Seither stört mich das Geräusch viel weniger.
Alexandre
Neuraltherapie lindert Schmerzen
Die 52-jährige Christine hat chronisch entzündete Achillessehnen. Sie sucht wirksame Mittel und Therapien.
Chiffre 12063
Mich schmerzten die Achillessehnen über Jahre. Vor ein paar Monaten machte ich eine Neuraltherapie. Nach nur fünf Sitzungen sind die Schmerzen fast vollständig weg. Ich trage zudem Ferseneinlagen aus Weichgummi. Diese erhält man in Läden für medizinischen Bedarf.
Ursula
Die Sehnenprobleme meines Pferdes behandle ich, 37, jeweils mit Blutegeln. Jedes Mal mit grossem Erfolg. Vielleicht helfen diese kleinen Tierchen auch Ihnen.
Sabrine
Anmerkung der Redaktion: Eine Liste von Blutegel-Therapeuten erhalten Sie gegen ein frankiertes C5-Rückantwortcouvert bei: Redaktion Gesundheitstipp, «Blutegel», Postfach 277, 8024 Zürich.
Äpfel stoppen Durchfall
Die 40-jährige Franziska hat seit Jahren einen sogenannten Reizdarm. Sie hat die Ernährung umgestellt, es mit Homöopathie versucht und sogar Antidepressiva genommen, ohne Erfolg.
Chiffre 120614
Durch Zufall merkte ich, dass rohe Äpfel ständigen Durchfall stoppen, ohne eine Verstopfung zu verursachen. Ich, 75, esse jeden Tag nach dem Frühstück, gegen Mittag und im Laufe des Nachmittags einen ungeschälten Apfel. Seither ist der Durchfall weg. Ich habe zwar noch störende Blähungen, kann aber immerhin wieder ausgehen.
Annemarie
Meine Darmprobleme treten vor allem bei Stress auf. Die Bauchkrämpfe kann ich aber gut mit Pfefferminzöl bekämpfen. Ich nehme drei bis vier Tropfen auf einem Stück Zucker. Wärmeauflagen auf dem Bauch lindern die Schmerzen auch. Zudem versuche ich, mich zu entspannen.
Jules
Ich, 75, musste täglich bis zu achtmal auf die Toilette. Seit ich das Medikament Metamucil nehme und auf alle Kuhmilchprodukte verzichte, geht es mir viel besser. Anna
SO HELFEN SIE SICH GEGENSEITIG
In der Rubrik «Drehscheibe» können Sie anderen Leserinnen und Lesern Fragen stellen oder eigene Erfahrungen mitteilen. So fragen Sie:
- Wer mit Leserinnen und Lesern in Kontakt treten möchte, die Erfahrungen mit einer Krankheit, einer Heilmethode oder einer Operation gemacht haben, schreibt an:
Redaktion Gesundheitstipp, Drehscheibe, Postfach 277, 8024 Zürich, E-Mail: redaktion@gesundheitstipp.ch.
Geben Sie in Ihrem Brief Namen, Alter, Adresse und Telefonnummer an. Die Redaktion wählt Fragen aus und veröffentlicht sie unter Chiffre. Antworten leiten wir an Sie weiter.
- Für Tipps und Ratschläge der Leser übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.
- Die Redaktion behandelt Ihre Post mit Diskretion.
- Anonyme Briefe, unseriöse Angebote und Werbung landen im Papierkorb.
Fragen der Leserschaft finden Sie auf Seite 29.
21. Februar 2007
