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Muskelspannung verhindert Panik
Jaclin ist 38 und hat immer wieder Panik-attacken. Sie bekommt dann Schweissausbrüche. und Atemnot. Die Psychopharmaka nützten bisher nicht.
Chiffre 110112
Seit einigen Jahren leide ich, 27, auch an Panikattacken. Weder die Psychotherapie noch Medikamente halfen mir. Vor kurzem habe ich eine ganz einfache Methode entdeckt, um die Panikattacke im Keim zu ersticken oder die Situation wenigstens auszuhalten: Sobald ich merke, dass ich Panik bekomme, spanne ich alle Muskeln so stark an, bis ich nicht mehr kann und loslasse. Das wiederhole ich so oft, bis ich langsam ruhig werde.
Simone
Aus heiterem Himmel überfiel mich vor vier Jahren beim Einkaufen eine Panikattacke. Nach einer weiteren Attacke wurde ich ins Spital eingeliefert. Der Untersuch bei verschiedenen Ärzten ergab aber, dass ich kerngesund bin. Ich empfehle Ihnen das Buch von Shirley Trickett über Panikattacken. Dank autogenem Training, einfachen Atemübungen
und psychologischen Tricks hatte ich seither keine Panikattacken mehr.
Myrtha
Ich, 26, habe seit drei Jahren die gleichen Probleme. Sie sollten einen Psychiater oder Psychologen aufsuchen, der Verhaltenstherapie anbietet. Sie lernen dort mit Situationen umzugehen, die bei Ihnen Panik auslösen. In der Schweiz gibt es eine Selbsthilfegruppe für Angstpatienten. Mehr dazu finden Sie im Internet unter www.aphs.ch
Ludmila
03. Januar 2002
