|
(0) |
Katzen sind eigensinnig. Sie von bestimmten Plätzen rund ums Haus fernzuhalten, ist schwierig - aber nicht unmöglich.
s lieben Katzen nicht besonders. Bloss: Im Blumenbeet sind die Streifen keine Augenweide.
- Wasser spritzen
Mit einem (nicht zu starken!) Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch oder einer Spritzpistole ins Katzengesicht zu spr?hen, wirkt. «Das Tier lernt relativ schnell, dass es an diesem Ort nicht gesch?tzt wird», sagt Turner. Jedoch seien Katzen nicht leicht zu treffen. Zudem, so Susi Paul, verbinde das Tier die schlechte Erfahrung zuweilen mit der ausf?hrenden Person. Ist diese abwesend, schaut die Katze unter Umst?nden wieder am «verbotenen» Ort vorbei.
- Zitronensaft spr?hen
Weil Katzen S?ure nicht m?gen, kann Zitronensaft an Fell oder Pfoten als «Verleider» wirksam sein. Er muss in der «Sperrzone» aber immer wieder neu ausgespr?ht werden. Zudem ist es laut Turner auch denkbar, dass der Geruch gewisse Katzen anziehen statt vertreiben k?nnte.
- Lavendel?l spr?hen, Lavendelstr?ucher pflanzen
Verd?nntes Lavendel?l n?tzt laut Susi Paul gut, falls man es regelm?ssig ?berall da, wo Katzen gerne markieren, aussprayt. Lavendelduft ist ihnen zuwider. Darum machen sie um Lavendelstr?ucher meist einen Bogen.
- Petflaschen aufstellen
Scheint die Sonne durch eine mit Wasser gef?llte Petflasche, bricht sich das Licht. Je nach Blickrichtung und Sonnenstand ergeben sich Ver?nderungen, die die Katzen irritieren.
- Blechdosen aufstellen
Scheppernde Blechdosen erschrecken Katzen stark; an Orte, die sie mit einem solchen «Schockerlebnis» verbinden, kehren sie oft nicht zur?ck. Doch Katzen sind sehr geschickt und stossen Blechdosen h?chstens dann um, wenn sie ganz ?berraschend auf sie treffen - etwa nach dem Sprung auf einen Tisch oder eine Mauer.
Skeptisch beurteilen Turner und Paul diverse Fernhaltesprays und -gels. Produkte, die nicht auf Bitterstoffen basieren, «n?tzen nicht mehr, als dem Hersteller Geld einzubringen», stellt Turner fest. Auch Susi Paul warnt vor grossen Erwartungen, «da die meisten Katzen den Duft mit ihrem Harn ?bermarkieren, um das “eigene” Territorium zu sichern». Wer trotzdem einen Versuch unternehmen m?chte, sollte laut Turner darauf achten, dass das Produkt keine Giftstoffe enth?lt.
Dennis C. Turner hat einen Spezial-Tipp, wie man fremden Katzen den Garten verg?llen kann - mit einer eigenen Katze. «Katzenlose Grundst?cke ziehen oft alle Katzen der Nachbarschaft an», erkl?rt Turner. Das eigene Tier versuche normalerweise, fremde Katzen vom Revier zu vertreiben. Und selber wird es den Garten h?chstens dann «missbrauchen», wenn im Haus kein regelm?ssig geputztes Katzenklo vorhanden ist.
28. Juni 2006 | GERY SCHWAGER
