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Prostatakrebs erweist sich bei übergewichtigen Männern als aggressiver. Eine amerikanische Studie zeigt, dass der Krebs bei Männern mit einem Body-Mass-Index von über 30 viel häufiger nochmals ausbricht als bei schlanken. Gefährdet sind besonders Männer, die bereits in jüngeren Jahren zu viel Pfunde auf die Waage bringen.
Frühere Studien legten bereits nahe, dass Lebens- und Ernährungsgewohnheiten einen Einfluss auf die Entstehung des Krebses haben. So ist die Erkrankungsrate in China und Asien deutlich niedriger, wobei Forscher dies nicht auf hormonelle oder genetische Unterschiede zurückführen. Japaner, die in die USA ausgewandert waren, erkrankten nämlich bereits in der zweiten Generation ähnlich oft an Prostatakrebs wie amerikanische Männer. Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Daran sterben in der Schweiz pro Jahr 1500 Patienten.
sc
12. Oktober 2005
