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Artikel | K-Tipp 16/2003

Tierschutz im Netz

Eine geschwollene Leber, die auf die inneren Organe drückt: Fakten zur Stopfleberproduktion und vieles mehr zum Tierschutz findet man im Internet.

Alle Links auf www.ktipp.ch


Der Leidensweg zur Stopfleber

«In zwei bis drei Sekunden wird mit einer pneumatischen Vorrichtung ein halbes Kilo Futter durch die Speiseröhre einer Ente gepumpt.» Auf der Site der Welttierschutzgesellschaft wird schonungslos über Stopfleberproduktion informiert. Und: Obwohl das Schweizer Tierschutzgesetz das Herstellen von Stopfleber verbietet, ist die Schweiz der grösste Abnehmer von Stopfleber aus Frankreich.


Sterben macht keinen Lärm

«Weltweit verschwinden pro Tag 100 Arten», heisst es auf der Site des Bundesamtes für Umwelt (Buwal). In den roten Listen sind die besonders bedrohten Arten aufgeführt. Wie es international um den Artenschutz steht, findet man auf der Site der CITES-Artenschutzkonferenz heraus. Der WWF gehört zu den Organisationen, die sich weltweit für den Artenschutz einsetzen. Auf der Schweizer Site erfährt man, wo genau sich der WWF Schweiz engagiert.


Infos zum Tierschutz

Der Tierschutz-Schulservice liefert Informationen zu Tierschutzthemen von «Delfin-Therapie» bis «Wildtiere». Es handelt sich um eine Dienstleistung des Verbands Tierschutz-Organisationen Schweiz. Per Mausklick erfährt man, wer welches Info-Material zur Verfügung stellt. Angegeben wird auch, für welche Altersstufe es sich eignet, ob es gratis oder leihweise erhältlich ist oder ob man es kaufen muss.


Buddelnde Haustiere

«Die meisten Nager und Kaninchen graben.» Das sollten sie, so der Schweizerische Tierschutz (STS), auch in Gefangenschaft tun können. Unter dem Stichwort Heimtiere liefert der STS Basisinformationen, die ein künftiger Tierhalter vor einem Kauf konsultieren kann. In einer aktuellen Kampagne sagt der STS zudem, welche Politiker sich am stärksten für den Tierschutz engagieren.


Umfassendes Tierschutz-Portal

Das grosse Tierschutz-Portal wird vom Zürcher Tierschutz betrieben. Dort kann man Beschreibung und Merkmale von vermissten oder gefundenen Tieren eingeben und über eine Datenbank werden Plätze für heimatlose Tiere gesucht. Zudem gibts Infos zu Vergiftungen, und Dr. Tiger weiss Rat bei den 23 häufigsten Tierkrankheiten.

(pag)

01. Oktober 2003


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Tierschutz im Netz
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