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Notebooks werden immer schneller und leistungsfähiger. Dank neuer Technologien kommt man problem- und kabellos ins Web. Schwachpunkt vieler Notebooks: der Akku.
Zum Arbeiten ben?tigt man kaum mehr einen Schreibtisch, unter dem ein l?rmiges Blechgeh?use steht. Ein Notebook gen?gt. Der Computer im Miniformat ist heute genauso leistungsf?hig wie ein PC. Und er liegt im Trend: W?hrend die Verkaufszahlen der Tischcomputer r?ckl?ufig sind, steigen die der mobilen Ger?te.
In der Schweiz registrierte der renommierte Markt-Beobachter Robert Weiss f?r das vergangene Jahr ein Wachstum von 8,4 Prozent. Insgesamt wurden im Heimanwender-Bereich 150 000 Notebooks verkauft.
Der Trend zur Mobilit?t wird von rasant sinkenden Preisen angetrieben. Bereits f?r weniger als 2000 Franken sind mittlerweile sehr gut ausgestattete Ger?te erh?ltlich.
Drahtlos surfen: ?ltere Modelle nachr?sten
Der grosse Renner sind Laptops, mit denen man drahtlos surfen kann. Die Technologien, die das erlauben, sind Wi-Fi und Bluetooth.
- Wi-Fi (auch als 802.11b bezeichnet): Ist das Notebook noch nicht mit Wi-Fi ausger?stet, hilft eine kreditkartengrosse PC-Card f?r rund 140 Franken. Diese kann man in einen daf?r vorhandenen Schacht im Laptop einschieben. Fragen Sie im Fachhandel nach, ob Ihr Ger?t f?r diesen drahtlosen Internetzugang vorbereitet ist.
M?glich ist der kabellose Zugang mittels Wi-Fi aber erst an speziell daf?r eingerichteten Orten - den so genannten WLan-Hotspots (siehe Lexikon "Was affenschwanz…"). Solche gibts in der Schweiz an rund 200 Stellen - in Restaurants, Hotels, Bahnh?fen und Flugh?fen. Wo man mit Wi-Fi-tauglichen Laptops ins Netz kann, erf?hrt man unter www.swiss-hotspots. ch oder www.swissgeo.org.
Wer vom Balkon oder vom Garten aus kabellos surfen will, kann sich jetzt auch zu Hause einen Hotspot einrichten. Voraussetzung ist nebst einem Wi-Fi-tauglichen Notebook eine Basisstation («access point»). Diese funktioniert ?hnlich wie die Station beim drahtlosen Festnetz-Telefon und kostet rund 500 Franken.
- Bluetooth ist eine Funktechnologie: F?r den drahtlosen Internetzugang ben?tigt man als Basis ein ebenfalls mit Bluetooth ausger?stetes Handy. Dieses stellt die Verbindung zum Provider sicher. Entscheidend f?r den Einsatz unterwegs ist jedoch nicht nur der Internetzugang, sondern sind vor allem auch Akkulaufzeit und Gewicht des Notebooks.
Ger?te, die CD- und DVD-Laufwerke bereits eingebaut haben, wiegen in der Regel ?ber drei Kilogramm. Leichter sind Modelle mit kleinerem Bildschirm und entsprechendem Schrumpfgeh?use, so genannte Subnotebooks. Schwachpunkt bei vielen: die Akkulaufzeit. Gerade bei Ger?ten f?r unterwegs sollte der Akku aber lange durchhalten.
Sparsamer Prozessor - n?tig f?r unterwegs
Die Stiftung Warentest hat 13 IBM-kompatible Notebooks und das Apple iBook 14,1'' Combo (Fr. 2499.-, siehe Kasten) getestet. Am besten schnitt das Apple-Modell ab. Mit vier Stunden Laufzeit schlug es die Konkurrenz um L?ngen. Die anderen liefen mit einer Ausnahme nicht einmal drei Stunden. Wer mit diesen Notebooks auf die Reise geht, ben?tigt deshalb einen Zusatzakku (ab Fr. 200.-).
Wenn der Akku nicht lange durchh?lt, liegt das nicht unbedingt am Akku selbst, sondern an den Komponenten und am Nutzerverhalten: Filme schauen verschlingt mehr Strom als das Erstellen eines Textes. Zu den gr?ssten Stromfressern geh?rt aber der Prozessor - nicht der schnellste ist also f?r den mobilen Einsatz wichtig, sondern der sparsamste. Intel lanciert jetzt Centrino-Prozessoren. Diese nutzen die Akkuleistung noch besser aus. Und haben Wi-Fi mit «eingebaut».
Test: Gut unterwegs mit 3 Notebooks
Die deutsche Stiftung Warentest hat 13 Notebooks gepr?ft.
Nebst Akkubetrieb wurden Leistung, Handhabung, Vielseitigkeit und Bildqualit?t untersucht. Drei der Laptops, die mit «gut» abgeschnitten haben, sind in der Schweiz erh?ltlich:
- Fujitsu Siemens Amilo D 7820 (Fr. 2610.-)
-
IBM ThinkPad R32 2568MNG (Fr. 2210.-)
- Apple iBook 14,1" Combo (Fr. 2499.-).
«Test», Ausgabe 4/03, Stiftung Warentest, am Kiosk f?r Fr. 7.10 oder f?r Fr. 9.60 inkl. Versand bei der Stiftung f?r Konsumentenschutz SKS, Postfach, 3000 Bern 23, Tel. 031 307 40 40.
30. April 2003 | Bruno Habegger
