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Artikel | Haus & Garten 2/2003

Unentbehrliche Zusatzgeräte

Monitore, Drucker oder Scanner gibt es in allen Preisklassen. Beim Kauf zählt weniger, was ein Gerät alles kann. Entscheidend sind vor allem die Bedürfnisse des Anwenders.

hldrucker am besten bedient.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Tintenstrahler sind g?nstig in der Anschaffung - bereits ab 70 Franken sind sie zu haben. Sie drucken heute in einer Qualit?t, wie dies vor kurzem nur die teuren Laserdrucker vermochten - und auch Farben bringen sie immer besser aufs Papier.

Die Hersteller geben die Aufl?sung der Druckqualit?t jeweils in dpi an (dots per Quadrat-Inch = Druckpunkte pro Inch). Digitalfotografen ist die Anschaffung eines Druckers mit m?glichst hoher Aufl?sung zu empfehlen. 1200 dpi sind das mindeste, wenn man Fotos ausdrucken m?chte. Spitzenmodelle verf?gen zudem ?ber einen speziellen Schacht f?r die Bildspeicherkarten der Digitalkamera (siehe Superfotos…"). So muss man nicht einmal den PC hochfahren, um Fotos zu drucken.

Tintenstrahldrucker haben aber auch Nachteile: Sie drucken langsam und die Verbrauchskosten sind hoch. F?r Ersatzpatronen der Drucker-Hersteller zahlt man oft fast so viel wie f?r den Drucker samt Patronen. Aber es gibt Alternativen: Dritthersteller kopieren Tintenpatronen und bieten diese zu g?nstigeren Preisen an. Aber Vorsicht: Einige Drucker-Hersteller verweigern die Garantie bei Wartung oder Reparatur, falls keine Originalpatronen verwendet wurden.

- Laserdrucker: Wer viel druckt, f?r den ist ein Laserdrucker das Richtige. Laserdrucker schlagen punkto Druckkosten jeden Tintenstrahler und erzeugen gestochen scharfen Text. Zudem drucken sie schneller als die Tintenstrahler.

Nachteil: G?nstige Laserdrucker schaffen h?chstens eine Wiedergabe von Bildern in Graustufen. Farb-Laser sind mit rund 2000 Franken f?r den Heimanwender immer noch extrem teuer.


Scanner: Mehr Pixel f?r bessere Bilder

Ein Scanner spuckt keine Daten aus, sondern nimmt sie ab einer Papiervorlage auf und wandelt die Zeichen und Bilder in eine Bilddatei um. Diese l?sst sich entweder direkt auf der Festplatte oder einer CD-ROM archivieren oder weiter bearbeiten.

Wer nur gelegentlich Fotos scannt und keinen Wert auf exakte Farbtreue und eine scharfe elektronische Kopie legt, kann sich auch einen Billigscanner f?r rund 100 Franken zulegen - die Scan-Resultate sind durchaus brauchbar. Eine Aufl?sung von 1200 ppi (pixel per inch) ist jedoch das Minimum, dazu eine Farbtiefe von mehr als 36 bit.

1200 ppi heisst: Der Scanner l?st ein 2,54 x 2,54 cm grosses Quadrat in 1200 x 1200 = 1,44 Millionen Bildpunkte auf. Bit: 24-bit-Farbtiefe zum Beispiel bezeichnet eine Bildschirmanzeige, die 224 (65 536) unterschiedliche Farben anzeigen kann.

Hobbyfotografen sollten etwas mehr Geld ausgeben und eine Durchlichteinheit kaufen. Damit k?nnen sie auch Filmnegative und Dias einscannen. Als Faustregel gilt: Je h?her aufgel?st Fotos gedruckt werden, desto h?her sollte die Aufl?sung sein, die der Scanner zu bieten hat. Lassen Sie sich aber nicht beeindrucken von so genannten «interpolierten Aufl?sungen». Hier arbeitet nicht der Scanner, sondern die Software, die den Scanner antreibt; sie rechnet die Aufl?sung k?nstlich hoch.

Im unten stehenden Kasten finden Sie jeweils drei Beispiele von Druckern und Scannern: ein g?nstiges Modell f?r Anspruchslose, ein Mittelklassemodell und ein High-End-Ger?t.

- Multifunktionsger?te: Immer beliebter sind die so genannten Multifunktionsger?te. Sie vereinen Drucker, Scanner, Fax und Kopierer in einem Ger?t.

Sie sparen Platz; statt vier Ger?ten ben?tigen Sie nur noch eines. Der Vorteil ist gleichzeitig auch ein Nachteil: F?llt eine Komponente aus, stehen auch die anderen nicht mehr zur Verf?gung. Solche multifunktionalen Ger?te gibt es bereits ab 350 Franken.


Maus und Tastatur: Vor dem Kauf testen

Wenn Sie ein Komplett-system kaufen, sind die mitgelieferte Tastatur und die Maus meist billig und nach einiger Zeit nur schlecht zu gebrauchen. Ein zu harter Druckpunkt der Tastatur, eine unhandliche, zu grosse Maus - und schon schmerzen die Handgelenke.

Testen Sie Maus und Tastatur im Laden ausgiebig. Sie werden sp?ter Stunden damit arbeiten. Ergonomisch geformte Tastaturen mit zwei abgewinkelten Buchstabenbl?cken und Handballen-St?tze entlasten die Handgelenke. Wird jedoch im B?ro eine normale, gerade Tastatur verwendet, ist es oft schwierig, sich an das ergonomische Tastaturlayout zu gew?hnen.

W?hrend bei M?usen die ganze Hand bewegt wird, bleiben Trackballs station?r. Dabei wird per Daumen oder Zeigefinger eine Kugel bewegt. Das ist f?r viele Anwender angenehmer als das Herumgeschiebe der Maus.

Immer mehr M?use und Tastaturen sind ?brigens drahtlos per Funk mit dem PC verbunden. Das sieht gut aus. Aber: Es kann Aussetzer geben, wenn die Batterie in der Maus und Tastatur schlappmacht. Und das kann je nach Beanspruchung alle paar Wochen der Fall sein. Zudem: Batterien belasten beim Entsorgen die Umwelt.

30. April 2003 | Bruno Habegger


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