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Die Welt verändert sich positiv: Immer mehr Anleger wollen ihr Geld in Unternehmen investieren, die verantwortungsbewusst mit der Umwelt und mit den Menschen umgehen. Ökologische und soziale Kriterien werden zunehmend wichtiger, wenn es darum geht, wo man sein Geld anlegen soll. Das ist nicht einfach Wunschdenken. Zahlen und Fakten belegen, dass viele Anleger mit ihrem Geld auch eine Gewissensentscheidung treffen wollen: für eine anständige Art zu wirtschaften. Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich in der Schweiz das Anlagevolumen der Publikumsfonds verfünffacht, die nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit investieren.
Die nächste gute Nachricht: Nachhaltige Anlagen schneiden punkto Rendite nicht schlechter ab als herkömmliche Investments. Zu diesem Urteil kommen die Bank Sarasin und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie: Eine gute Umwelt- und Sozialperformance hat keinen negativen Einfluss auf die Aktienrendite von Unternehmungen, das heisst, mit nachhaltigen Anlagen muss man keine Abstriche bei der Rendite machen.
K-Geld widmet dem Thema Nachhaltigkeit in dieser Ausgabe mehrere Beiträge. Den Auftakt macht das Interview mit der Finanzanalystin Andrea Dinevski, die sich dafür engagiert, dass bei der Kapitalanlage ethische Prinzipien beachtet werden.
Möglichkeiten, Geld nachhaltig anzulegen, gibt es immer mehr: Aktien- und Obligationenfonds, Beteiligungsgesellschaften, Bankkonti und Versicherungsprodukte. Wir werden unsere Leser in Zukunft regelmässig darüber informieren. Für diese Ausgabe haben wir nachhaltige Anlagefonds getestet, die weltweit in Aktien investieren.
Meinrad ballmer, Chefredaktor
01. Oktober 2002
