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«Sie erhalten für je 1000 Silva-Punkte einen Zehn-Franken-Check, der bei Diga Möbel direkt bei Vertragsabschluss einlösbar ist. Checks sind beliebig kumulierbar und wie bares Geld.»
Aufgrund dieses Wortlautes in einem Inserat liess Peter Spescha aus Chur sein Guthaben an Silva-Punkten in «Diga-Checks» umwandeln. Damit wollte er sich bei der Filiale in Galgenen SZ einen Schreibtisch posten. Dort liess man ihn allerdings wissen, dass man nur 20 Prozent des Kaufpreises in Silva-Checks akzeptieren könne. Spescha: «Da wir die lange Reise extra wegen dem Schreibtisch unternommen haben, unterschrieben wir den Kaufvertrag trotzdem.»
Marcel Diethelm, kaufmännischer Leiter bei Diga Möbel in Galgenen, räumt ein, «dass der Text tatsächlich missverständlich ist». Deshalb sei das Inserat sofort gestoppt worden. Diethelm: «In unseren Kaufverträgen stand aber schon immer, dass nur 20 Prozent des Kaufpreises mit Silva-Checks bezahlt werden können. Wer bei uns unterschreibt, weiss also, woran er ist.»
Für Peter Spescha bleibt trotzdem klar: «Die Diga betrieb mit diesem Inserat Bauernfängerei.»
(arb)
20. März 2002
