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Die kleinen R?der machen die Micro-Scooter so trendig – und gef?hrlich. Ein Test zeigt: F?r einmal sorgt Luft f?r mehr Sicherheit.
Micro-Scooter liegen im Trend. Zu Tausenden gingen sie im letzten Jahr ?ber die Ladentische. Und auf das Original – von Wim Ouboter aus K?snacht entwickelt – folgten bald Kopien en masse.
Da ist es nicht leicht, den ?berblick zu behalten. Vor allem fehlten bislang kompetente Aussagen dar?ber, wie es um die Qualit?t der verschiedenen Produkte steht. Zum ersten Mal haben nun internationale Konsumentenorganisationen eine Auswahl von Micro-Scootern getestet. saldo pr?sentiert die Resultate jener Testmodelle, die auch in der Schweiz erh?ltlich sind.
Grosses Gewicht legten die Tester auf das Fahr- und Bremsverhalten. Gerade hier zeigten sich die grunds?tzlichen Schw?chen. Verglichen mit anderen Trottinetts (gr?ssere R?der, aufpumpbare Reifen, richtige Bremsen) schneiden die Scooter in diesen Disziplinen schlecht ab.
Die kleinen R?der sorgen daf?r, dass der Lenker jede kleinste Bodenunebenheit sp?rt. Zudem machen sie jeden Kieselstein zur potenziellen Gefahr. Kein Wunder also, schnitt das einzige Modell (MS-132) mit aufpumpbaren Reifen am besten ab. Es bietet neben einem besseren Lenkverhalten einen weiteren Vorteil: Die Luft im Reifen wirkt – wenigstens ein wenig – als Federung.
Zu den Bremsen: Daf?r dient beim Scooter das Schutzblech, indem es mit dem Fuss aufs Hinterrad heruntergedr?ckt wird. Klar, dass dieses Primitivsystem keine optimale Wirkung zeigt. Doch es gibt Unterschiede: Ist das Blech innen aufgeraut, bremst es besser. Und ist es aussen ebenfalls aufgeraut, rutscht man mit dem Schuh nicht ab.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Klappmechanismus. Er macht die Scooter transportabel. Bei den ersten vier Modellen gen?gt ein Druck mit dem Daumen – und das Trotti l?sst sich mittragen oder verstauen.
Der Test zeigt, dass der Preis alleine nicht unbedingt ein Mass f?r bessere Qualit?t ist: Obschon der CityBlitz gleich gebaut ist wie der zweitplatzierte Micro MS-130, kostet er rund zwei Drittel weniger.
Olivier Michel
11. April 2001
