Kontrollen des Kantonslabors zeigen: In 35 von 83 Tessiner Hallen- und Freibädern entspricht das Wasser nicht der Norm. Die «Sünder» sind vor allem Hotels und Fitnesscenter.
Der K-Tipp hat in neun Thermalbädern die Wasserqualität getestet. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Resultate besser. Aber in zwei Bädern gabs zu viele gefährliche Legionellen. In Zurzach wurde dem K-Tipp der Zutritt verweigert.
Hahnenwasser ist nicht nur häufig verkeimt, es enthält auch zu viel Blei und Nickel. Das zeigt eine Studie, mit der die Kantonslabors bis jetzt nicht an die Öffentlichkeit gingen.
Der europäische Badeatlas zeigt, wo Schwimmen krank macht. Leider sind die Daten nicht vollständig. Grund: Die Länder liefern lieber keine als schlechte Resultate nach Brüssel.
In den Sommerferien prüfte der K-Tipp die Wasserqualität in Freibädern. Und kam zu ähnlich unappetitlichen Resultaten wie vor drei Jahren: Zu viele Harnstoffe und Keime. Ein Planschbecken wurde sofort gesperrt.