Bei einem AKW-Unfall blieben die öffentlichen Schutzräume geschlossen, sagt das zuständige Bundesamt. Die Notfallplanung des Bundesrats sieht anderes vor.
Viele beruhigende Worte, aber nichts Konkretes zu den Evakuierungsplänen: 1,2 Millionen Schweizer, die in der Umgebung von AKW leben, haben zwei Info-Broschüren erhalten, die keine Hilfe bieten.
Atomkraftwerke sind nicht nur bei einem Reaktor-unfall eine Gefahr. Die Betreiber setzen auch im Alltag die Gesundheit von Mitarbeitern aufs Spiel. Das zeigt der Fall von Taucher Dominique Wüest.
Die Uni Bern kam kürzlich zum Schluss: Es gebe «keine Hinweise» dafür, dass AKW-Strahlung das Leukämie-Risiko von Kindern erhöhe. Jetzt kritisieren Experten die Studie massiv.