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Gauner machen sich im sozialen Netzwerk Xing an Frauen heran. Sie tischen Lügengeschichten auf und haben es auf das Geld der Frauen abgesehen.
«Hallo mein Sonnenschein», schreibt ein Raynor Green aus Grossbritannien an eine K-Tipp-Leserin. Der angeblich 48-jährige Wittwer arbeitet im Grosshandel und sucht eine neue Beziehung. Und: Er findet das Xing-Profil der K-Tipp-Leserin interessant und möchte mehr über sie erfahren.
Aber Achtung, dahinter stecken Betrüger: Raynor Green heisst manchmal auch Tom Cole oder Arnold Arvid, je nach sozialem Netzwerk, in dem er sein Unwesen treibt. Wer die Angaben der Gauner (Name oder Telefonnummer) bei einer Internet-Suchmaschine eingibt, findet Berichte ihrer Opfer.
Die Masche: Nach einigen Mails will Green das Opfer treffen. Leider fehlt ihm aber das Geld für den Flug. Oder er muss erst noch eine teure Operation über sich ergehen lassen. Natürlich soll die Frau ihm finanziell unter die Arme greifen. Wer das Geld überweist, hört nichts mehr von Raynor, Tom oder Arnold.
20. Januar 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
