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Via E-Mail suchen Gauner Mitarbeiter und verlangen eine Kaution von 300 Euro. Wer bezahlt, sieht sein Geld nie mehr wieder.
Der Job tönt lukrativ und ist denkbar einfach: «Geld abheben und weiterleiten.» Bewerber erhalten Kreditkarten zugeschickt, sollen Bargeld beziehen und dieses an eine Kontaktperson senden. Es locken hohe Provisionen. Wer per E-Mail einen solchen Job angeboten erhält, sollte die Finger davon lassen und die Nachricht löschen.
Denn: Die beschriebene Arbeit ist illegal. Darauf weist der Absender auch in seiner E-Mail hin. Er verspricht aber auch: «Wer Mut und Nerven genug hat, diese Arbeit anzunehmen, wird in einen halben Jahr zum wohlhabenden Menschen.»
Allerdings: Wohlhabend wird wohl einzig der Absender. Bevor die Zusammenarbeit beginnt, soll man ihm 300 Euro senden. Wer das bezahlt, sieht sein Geld nicht mehr – ein klassicher Fall von Vorschuss-Betrug, wie die Schweizerische Kriminalprävention warnt. Die vollständige Betrüger-E-Mail ist auf deren Website nachzulesen.
10. Januar 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
