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Das Kantonslabor Basel hat Kosmetika untersucht und 50 Prozent bemängelt. Grund: Nicht deklarierte und verbotene Duftstoffe.
Kosmetika-Hersteller deklarieren allergene Duftstoffe auf den Produkten «immer noch mangelhaft». Insbesondere kleine Produzenten und solche aus Ländern ausserhalb der EU erfüllen die Gesetze nicht. Das ist das Fazit einer Untersuchung des Kantonslabors Basel-Stadt: 26 von 50 Proben bemängelten die Kontrolleure.
Untersucht wurden Duschmittel, Seifen, Parfums, Eau de Toilettes und Rasierwasser. In 25 Produkten fand das Labor je einen allergenen Duftstoff, der nicht deklariert war – in vier Proben zudem verbotene Substanzen.
Weiter wurde in den Produkten zum Teil hohe Konzentrationen an Moschusverbindungen nachgewiesen. Für diese gibt es zwar keine Grenzwerte. Aber: K-Tipp und Saldo kritisieren in ihren Tests Produkte mit solchen Verbindungen. Denn: Sie reichern sich im Fettgewebe an, sind schlecht abbaubar und wirken teilweise wie Hormone.
03. Januar 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
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