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Ein Betrüger bestellt bei einem Laden Blumen für eine Hochzeit. Er versucht dabei mit einem Kreditkarten-Trick Geld zu ergaunern.
Die Besitzerin eines Basler Blumenladens erhielt eine E-Mail-Anfrage eines «Dr. Kurt Aldridge». Der Mann wollte für die Hochzeit seiner Tochter Blumen für 6000 Euro bestellen. Sämtliche Details würde sein Hochzeitsplaner arrangieren. «Aldridge» versprach, so bald man sich einig sei, würde er seine Kreditkarten-Daten bekannt geben. Auf der Kreditkarte seien insgesamt 14 000 Euro zu belasten: 6000 Euro für die Blumen, 8000 seien dem Planer via Geldsendung weiterzuleiten.
Doch Vorsicht: Die Kreditkartendaten sind höchstwahrscheinlich geklaut. Das bedeutet: Der rechtmässige Besitzer der Kreditkarte wird die Belastung von 14 000 Euro bestreiten. Und: Die 8000 Euro, die an den Hochzeitsplaner zu senden sind, sieht das Geschäft nie wieder.
Die aufmerksame Besitzerin des Basler Blumenladens ging nicht auf den Deal ein. Denn: «Aldridge» beantwortete ihre Detailfragen zu den Blumen nicht und der Hochzeitstermin war plötzlich geändert. So schöpfte sie Verdacht, es könnte sich um Betrug handeln.
Das Vorgehen von «Aldridge» gleicht demjenigen von Checkbetrügern. Diese wollen mit ungedeckten Checks einkaufen. Der Check-Betrag ist jeweils höher als die Kaufsumme, der Rest soll per Geldsendung zurück erstattet werden (siehe Artikel «Vorsicht, gefälschte Checks!» und «Achtung: Checks von William James sind ungedeckt»).
24. Juni 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
