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Bei einer Stichprobe in Basel waren 12 von 81 Sandwiches im Offenangebot verkeimt. Vor allem in Thon- und Schinken-Brötchen steckten zu viele Bakterien.
Sandwiches verderben leicht. Bei der Herstellung und Lagerung sind grösste Hygiene und tiefe Temperaturen gefragt, damit die Brötchen nicht vergammeln. Das Kantonslabor Basel-Stadt wollte wissen, wie es um die Qualität der Sandwiches steht. Dazu untersuchten die Kontrolleure 81 Brötchen mit Fleisch-, Fisch- oder Käsefüllung aus dem Offenangebot und 15 verpackte Produkte. Eingekauft wurde bei zwei Grossverteilern sowie zehn Bäckereien, Konditoreien und Confiserien zwischen Juni und November.
Die gute Nachricht: Die 15 verpackten Sandwiches waren einwandfrei. Aber: Von den 81 offen angebotenen Produkten enthielten 12 zu viele Keime. Bei den Schinken- und Thon-Brötchen war jedes vierte von Bakterien befallen. Die vergammelten Sandwiches stammten aus sieben der zwölf überprüften Betriebe.
Gründe für die Verunreinigung sind laut dem Basler Kantonslabor schlecht gereinigte Geräte beim Hersteller, eine Lagerung bei zu hoher Temperatur und die Verwendung von Zutaten, deren Haltbarkeit verfallen ist.
Bei einer Sandwich-Stichprobe von Saldo im Sommer 2008 (Ausgabe 12/2008) waren 7 von 50 Sandwiches verkeimt.
23. Dezember 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
