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Delta Media verkauft Inserate mit fragwürdigen Methoden

Die Delta Media geht per Telefon auf Inserentenfang. Mit einer zweifelhaften Masche verkauft die Firma Anzeigen für ihre Lokalzeitungen.

Delta Media verkauft Inserate mit fragwürdigen Methoden

Im K-Tipp-Forum beschwerten sich einige Leser über die Delta Media AG mit Sitz in Hünenberg. Sie bekamen Anrufe der Zuger Firma, nachdem sie in einer deutschschweizer Zeitung ein Inserat platziert hatten. Sie erhielten das Angebot, weitere Anzeigen in den Wochenzeitungen der Delta Media zu schalten.

Aus einer Aufnahme eines Verkaufsgesprächs, die dem K-Tipp vorliegt, geht folgendes hervor: Die Mitarbeiterin der Delta Media setzt die Kundin massiv unter Druck. Die Anzeigen gebe es zu «Sonderkonditionen», aber nur sehr kurze Zeit. Die Inserentin muss sich schnell entscheiden. Wo genau, zu welchem Preis und wie oft die Anzeigen erscheinen sollten, bleibt unklar. Erst ist von Tageszeitungen, später von Wochenzeitungen die Rede. Aus der Limmattaler Post (eine wöchentlich erscheinende Postille der Delta Media) wird schon Mal die Limmattaler Zeitung, ein Ableger der Aargauer Zeitung.

Der K-Tipp hat die Delta Media um eine Stellungnahme gebeten. Die Firma sieht «kein Verschulden» ihrerseits, Versprecher könnten immer passieren. Der K-Tipp rät Konsumenten, die sich am Telefon zu einem Inserat überreden liessen, den Auftrag zu stornieren. Dafür haben Sie sieben Tage Zeit.

21. Dezember 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Kommentare (5)

 
  • adiberto | 17.10.2011, 13:36

    ZA Verlag, Delta Media AG, Welldone Media GmbH

    Diese drei Verlage gehen alle nach dem selben Prinzip vor. Sie
    nehmen erfolgreiche Printprodukte und telefonieren deren Inseraten
    nach. Dies zum grossen Ärger der Inserenten, denn diese werden
    unter Druck gesetzt und sogar mehrmals pro Tag kontaktiert, obwohl
    kein Interesse besteht. Die Mitarbeiter dieser Firmen sind sehr
    inkompetent, aggressiv und lästig. Für die 50% Rabatt, die
    sie gewähren, gibt's dafür auch nur 50% Information. Schaut
    euch diese Produkte mal an, habt ihr schon mal so eins gesehen? Ich
    lebe in einer Region, in der zwei solche Produkte erscheinen sollten.
    Auch ohne «Stopp Werbung»-Kleber habe ich noch nie eines
    dieser Anzeiger gesehen.

  • annaT | 27.01.2010, 20:42

    Danke für Artikel!!!

    Mensch, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, als ich Ihren Artikel
    gelesen habe! Vor wenigen Monaten haben wir in der lokalen Zeitung
    eine Stelle ausgeschrieben. Darauf hin meldete sich eine nette Dame
    von Delta Media AG mit einem Superangebot in 20 Zeitungen zu einem
    Superpreis und zudem 50% Rabatt, Farbinserat etc. Meine mehrmalige
    Anfrage, ob die Mehrheit der Zeitungen in unserer Region erscheinen
    würden, hat sie jedesmal knapp bestätigt. In der
    Auftragsbestätigung wurden dann die Zeitungen aufgelistet - alles
    Dorfzeitungen weit weg von uns... Gemäss ihren AVB bestand zwar
    eine Rückrufmöglichkeit, erhielt aber die Besätigung
    einen Tag nach Frist - konnte aber Dank Poststempel auf Briefumschlag
    beweisen, dass Fehler nicht bei uns lag. Dennoch bestanden die auf die
    Bezahlung, mahnten immer wieder, die diversen Schreiben unseres
    intenen Anwalts wurden gar nicht beantwortet. Behauptet wurde, sie
    hätten meinen Auftrag deutsch und deutlich auf ihren
    Tonbandaufnahmen, die - ach, wie komisch - plötzlich nicht mehr
    griffbereit waren...!!! Als dann die Betreibungsandrohung bei uns
    reinflatterte, wandte sich unser Anwalt an die oberste Stelle der
    Hierarchie mit einem sehr bösen Brief. Dann gings schnell:
    Entschuldigung, Missverständnis, Rechnung wird
    selbstverständich storniert. Ich bin überzeugt, dass es
    nicht das "Fehlverhalten einer einzelnen Mitarbeiterin ist",
    das ist Geschäftspolitik dieses Saftladens! Und einmal mehr sehr
    praktisch, dass die dummen Mitarbeiter immer für Fehlverhalten
    der Unternehmugen schuld sind...
  • RA-Profi | 22.01.2010, 14:05

    Auch reingefallen....

    Eine Freundin von mir führt ein Geschäft. Das Inserat wurde
    telefonisch so hinterlistig verkauft, dass sie gar nicht wusste, dass
    sie eine Auftragsbestätigung abgab. Ein Entwurf des Inserates
    bekam sie nicht, es wurde einfach ein Inserat aus einer alten Zeitung
    kopiert. Auf die AGBs wurde sie nicht hingewiesen, sie hatte also
    keine Ahnung, wie sie reagieren sollte. Gesamtforderung nun € 400,00
    für zwei Inserate, die stoniert wurden. 1 Inserat €150,00,
    Stornogebühren für das zweite Inserat € 200,00. SAUEREI!

    Wir lassen es drauf ankommen und werden ggf. das Gerichtsverfahren
    durchführen lassen. Wehrt euch! Vielleicht verstehen die es dann
    endlich, dass wir uns nichts gefallen lassen.
  • karamana | 14.01.2010, 17:54

    Storno-Rechnung...

    Kaum zu glauben. Ich erhalte tatsächlich eine Rechnung mit der
    Stornogebühr von Fr. 430.40 für ein Kleininserat...

    Wer kann mir raten? Wie soll ich mich verhalten?
  • karamana | 22.12.2009, 15:05

    Storno - Wie teuer wird es kommen???

    Mein Mann, Inhaber einer Einzelfirma, wurde schon x-fach
    belästigt mit Inserate-Telefon-Verkauf-Terror..., was ich leider
    nicht wusste... x Anrufe pro Tag...

    Leider bin ich nun selber reingefallen... und hatte per Telefon
    Kleininserate zugesagt. Nachdem ich dann ein schlechtes Gefühl
    bekam und erkannte:

    - dass ich noch nie so eine gedruckte Zeitung gesehen habe,
    - im Internet keine online-Ausgabe finde,
    - keine beglaubigten Auflage-Zahlen finde,
    - genötigt wurde, gleich zu entscheiden,

    stornierte ich per Mail und schriftlich eingeschrieben, dass ich
    jeglichen Kontakt nicht mehr wünsche.

    Ich wurde sofort angerufen und mir wurde eröffnet, dass ich
    400.-- Fr. Stornogebühr zu zahlen habe. Laut AGB
    http://www.delta-media.ch/images/Geschaeftsbedingungen.pdf.
    wird die Gebühr je nach Grösse des Auftrages sein...
    die Frau nennt die höchste Summe von Fr. 400.-- Es ging um
    Kleininserate. Der Storno erfolgte mehrer Wochen vor Erscheinungsdatum
    am selben Tag des Gesprächs...

    Seither wurde ich, so wie mein Mann wiederholt per Telefon
    terrorisiert.
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