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Klingeltöne: Keine Besserung in der Schweiz

Die EU ist gegen zweifelhafte Anbieter von Klingeltönen vorgegangen. Die deutsche Seite Jamba.de weist nun auf die Kosten hin. Der Schweizer Ableger Jamba.ch aber nicht.

Klingeltöne: Keine Besserung in der Schweiz

«70 Prozent der Websites mit unseriösen Klingeltonangeboten nach EU-Untersuchung bereinigt.» Das vermeldet die EU-Verbraucherschutzkommissarin. Die Behörden aller 27 EU-Staaten sowie von Island und Norwegen haben 301 Websites kontrolliert. 159 Homepages seien nun bereinigt, 54 geschlossen. Die Klingeltonanbieter hatten kaum über den Preis informiert und das Angebot als kostenlos beworben.

Auch beim K-Tipp melden sich häufig Leser, die in solche Kostenfallen getappt sind. Jamba.ch landete 2008 auf dem ersten Platz der K-Tipp-Hitparade der grössten Ärgernisse. Gratis Klingeltöne verspricht die Werbung. Aber: Wer einen Klingelton herunterlädt, löst ein Abo für Fr. 9.90 pro Monat.

Daran hat auch die EU-Aktion nichts geändert: Auf Jamba.ch ist der Preis erst nach der Eingabe der Handynummer ganz klein vermerkt. Auf der deutschen Seite von Jamba hingegen wird schon einen Schritt früher auf die Kosten hingewiesen. Allerdings: Auch hier ist der Hinweis klein, und auf der Einstiegsseite sind keine Preise zu finden.

Tipp: Wie Sie sich gegen Abo-Fallen wehren, lesen Sie im Artikel «Abo-Fallen im Internet: Rechnung nicht bezahlen!»

 

19. November 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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