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Das Online-Banking ist keineswegs so sicher, wie die Geldinstitute gerne behaupte. Saldo hat bei der Zürcher Kantonalbank sogar eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt.
Eines ist sicher: Online-Banking ist praktisch. Die Geldgeschäfte können bequem von Zuhause aus erledigt werden. Aber das sogenannte E-Banking lockt immer wieder Hacker an, die Codes der Nutzer knacken, um Konten leerzuräumen. In den vergangenen Jahren waren etwa Migros-Bank, Zürcher Kantonalbank oder Postfinance Opfer derartiger Angriffe.
Saldo hat mit der deutschen Sicherheitsfirma Syss GmbH zehn Schweizer Banken auf ihre Schwachstellen hin überprüft. Fazit: Fündig wurden die Spezialisten einzig bei der Zürcher Kantonalbank. Hier hätten Betrüger die Webseite des Geldinstituts manipulieren können – der häufigste Trick, um an die Login-Daten der Nutzer zu gelangen. Die ZKB spricht in einer Stellungnahme zwar von einem «absolut exotischen Fall». Inzwischen hat sie das Problem behoben.
Wie dem Artikel «Online-Banking: Sicherheitslücke bei der Zürcher Kantonalbank» zu entnehmen ist, sind Anmeldesysteme, die neben einer Pin-Nummer nur einen Transaktionscode von einer Streichliste verlangen, wenig sicher. Einzelne Banken bieten inzwischen ein fortschrittlicheres Login an.
Der Saldo-Artikel zeigt zudem auf, an welchen Merkmalen Angriffsversuche zu erkennen sind.
Saldo ist für 4 Franken am Kiosk erhältlich.
04. Dezember 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
