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Die im Winter in der Schweiz produzierten Blattsalate weisen keine zu hohen Pestizidrückstände auf. Anders Produkte aus dem Ausland.
Salat ist auch im Winter erhältlich. Doch dieser Luxus bleibt nicht folgenlos. Die in dieser Jahreszeit vor allem in Gewächshäusern produzierten Blattsalate müssen intensiv gegen Schädlinge behandelt werden. Die Kantonschemiker der Kantone Aargau, Basel-Land und Basel-Stadt untersuchten von Januar bis Ende März 88 Produkte - vom Kopfsalat (34), Eichblatt (23), Lollo (13) bis zum Nüsseler (2).
Erfreulich: Keine in der Schweiz produzierte Ware musste wegen zu hohen Rückstandskonzentrationen beanstandet werden. Dafür aber jede zehnte ausländische Salat, wie die Labors diese Woche bekannt gaben. Dennoch konnten die Labors Pestizidrückstände unter dem Grenzwert nachweisen: Vier von fünf Salate enthielten ein bis zwölf verschiedene Wirkstoffe. Lediglich in 16 Prozent der Proben waren keine Rückstände nachweisbar. Darunter befanden sich vier der sechs Bio-Produkte.
Tipp: Wer in den Wintermonaten möglichst „saubere“ Salate essen möchte, der sollte biologisch produzierte Produkte kaufen oder auf das saisonale Angebot wie Endivien und Chicorée ausweichen.
22. August 2008 | Daniel Jaggi
