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Tiefstpreis-Abo von Tele2: Prepaid bleibt weiter attraktiv

Mit einem neuen Handy-Abo von Tele2 kann man für 39 Rappen pro Stunde in sämtliche Schweizer Telefonnetze anrufen. Das Angebot hat aber Haken.

Tiefstpreis-Abo von Tele2: Prepaid bleibt weiter attraktiv

Wer das neue Tele2-Abo mit dem Namen "Big Deal" abschliessen möchte, muss sich für eine Vertragsdauer von mindestens zwei Jahren verpflichten. Dafür ist monatlich ein Beitrag von 25 Franken fällig. Ein Anruf in sämtliche Schweizer Telefonnetze kostet pro Stunde Fr. 0.39.

Auf den ersten Blick ein vorteilhaftes Angebot. Im Kleingedruckten der auf der Internetseite schwer findbaren Vertrabsbedingungen, heisst es aber auch, dass Tele 2 den Vertrag von sich aus kündigen kann, wenn beispielsweise das Verhältnis der Anzahl Anrufe zur Anzahl Minuten von 1:5 unterschritten wird. Im Klartext: Kunden die sehr oft viel länger als fünf Minuten telefonieren, müssen unter Umständen mit einer Vertragskündigung rechnen. Mit dieser Vertragsbedingung möchte Tele2 lediglich Missbräuche verhindern, erklärte Tele2 gegenüber dem Vergleichsdienst Comparis.

Das Abo kämpft zudem gegen die Vorteile des eigenen Prepaid-Angebotes: Bei der Prepaid-Variante "Smart Deal Prepaid" fallen im Gegensatz zum "Big Deal" keine monatlichen Abokosten an. Nach einer erstmaligen Verbindungsgebühr von Fr. 0.09 werden Fr. 0.19 pro Gesprächsminute verrechnet.

Aber: Alleine für den Monatsbetrag beim "Big Deal" von Fr. 25.-, kann man beim Prepaid-Minutenpreis von Fr. 0.19 rund zwei Stunden monatlich telefonieren.

Zudem sind beim Abo auch die Kosten für den Datenverkehr höher: Bei der Prepaid-Karte kostet ein SMS nur Fr. 0.10. Beim Abo "Big Deal" sind es happige Fr. 0.20. Nur die ohnehin wenig genutzten MMS kosten bei beiden Angeboten Fr. 0.50.

Auch die Internetnutzung ist beim Abo teurer: Pro Megabyte werden Fr. 3.50 berechnet. Bei "Smart Deal Prepaid" sind es Fr. 2.50. Und das ist verglichen mit Konkurrenz schon ein stattlicher Betrag (Onlineartikel: Mobile Internetnutzung: Nachfragen hilft Kosten sparen).

31. März 2008 | Philipp Schwarz


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Ausländische Familien können massiv vergünstigte Billette für Bahn und Bus beziehen – Schweizer sind davon ausgeschlossen. Diese Billette... ...mehr dazu
...sollte es auch für Schweizer Familien geben.
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