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Wer das Internet wenig nutzt, zahlt mit dem Surfen über das analoge Telefonnetz weniger als mit einem ADSL-Abo. Trotzdem lohnt sich ein Preisvergleich.
Vor rund zehn Jahren gab es noch kein ADSL. Damals musste man sich noch über einen Telefonanschluss einwählen. Dieser Vorgang nennt man Dial-Up. Heute lohnt sich Dial-Up nur noch für Personen, die selten durch das Internet surfen.
In den letzten Jahren blieben die Preise relativ stabil. Anfang Jahr nun hat Sunrise den vergleichsweise günstigen Nachttarif von 60 Rappen pro Stunde gestrichen. Neu gilt für die rund 70'000 Sunrise-Dial-Up-Kunden ein Einheitstarifs von Fr. 1.95. Ein Wechsel zur Konkurrenz muss jedoch gut überlegt sein, sind dort die Preise doch nicht in jedem Fall günstiger.
Swisscom: Hier gelten unterschiedliche Tarife: Von 22 bis 8 Uhr sind es 70 Rappen pro Stunde. Unter der Woche von 8 bis 16 Uhr kostet es Fr. 2.80. Am Samstag und Sonntag von 8 bis 22 Uhr sind es Fr. 1.80. Und wer unter der Woche von 16 bis 22 Uhr surft, zahlt pro Stunde Fr. 1.80.
Tele2: Telefonkunden ohne vertragliche Bindung zahlen von Montag bis Freitag 17 bis 8 Uhr sowie Samstag und Sonntag Fr. 1.44 pro Stunde. Wer sich vertraglich für ein Jahr verpflichtet, dem wird von Montag bis Sonntag von 20 bis 6 Uhr 60 Rappen verrechnet, Montag bis Sonntag von 6 bis 20 Uhr Fr. 1.20.
Cablecom: Dial-Up ist seit Januar 2006 nicht mehr im Angebot. Die immer grösseren Datenmengen seien mit ADSL besser zu bewältigen als mit Dial-Up, heisst es bei der Cablecom.
Fazit: Wer tagsüber das Internet nur hie und da benutzt, dürfte mit Tele 2 am günstigsten fahren. Nacht-Surfer sollten vor allem die Angebote von Tele 2 und Swisscom ins Auge fassen.
07. Februar 2008 | Philipp Schwarz
