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Ich bin 46 und habe seit mehreren Jahren Myome. In letzter Zeit sind sie stark gewachsen. Der Frauenarzt meint, dass man wegen der Lage und der Grösse der Myome die Gebärmutter entfernen muss. Das möchte ich aber nur im Notfall tun. Ich habe jetzt von der Embolisationsmethode gelesen. Wer hat Erfahrung damit?
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Vor einer Gebärmutterentfernung und auch anderen Operationen
würde ich unbedingt einen Alternativmediziner aufsuchen. Am
besten einen, der nicht nur eine bestimmte Methode praktiziert,
sondern jemanden, der sich in verschiedenen Methoden auskennt. Die
Behandlungen, oft verbunden mit einer Umstellung der Ernährung
und evtl. gewissen Lebensgewohnheiten, können die
Rückbildung von Myomen bewirken. (Ebenso ist übrigens die
Rückbildung von Polypen möglich.)
Ich bin seit 7 Jahren "totaloperiert" und bereue es
tagtäglich. Leben kann man das nachher aber bestimmt nicht mehr
nennen. Auf jeden Fall musste ich erleben, dass sich mein Partner
umorientiert hat. Als "Partnerin" im sexuellen Bereich bin ich
jedenfalls nicht mehr zu brauchen... Ich spüre gar nichts mehr.
Wenn die Entscheidung noch nicht gefallen ist: klicken Sie doch mal in
die Site Femica.at - es ist dies die einzige in Europa existierende
Selbsthilfegruppe und die Info's auf der Site sind ziemlich
umfangreich. Auf jeden Fall: versuchen Sie zuerst die
minimalinvasiveren Methoden. Und holen Sie eine Zweitmeinung ein. Viel
Durchstehvermögen!
Liebe Barbara Ich hatte vor Jahren auch ganz starke Blutungen und
Myome. Die Ärzte haben mir damals geraten so schnell wie
möglich diese Embolisation durchzuführen. Ich tat es...mit
einem sehr guten Ergebnis. Nun habe ich viel weniger Blutungen,
erhöhlte mich dann auch rasch wieder. Barbara, ich würde
das machen und falls das nicht reichen sollte, was ich nicht glaube,
könntest du dich später immer noch für die ander OP
entscheiden. Alles Gute!
Meine Frauenärztin gab mir den gleichen Rat. Ich entschied
mich aber für die Embolisation (Verödung der Myome) und bin
sehr zufrieden mit dem Resultat. Ich musste zwei Nächte im
Spital bleiben und brauchte etwa drei Wochen, bis ich wieder voll
arbeitsfähig war. Nicht jedes Spital bietet eine
Embolisation an. Ich liess sie im Kantonsspital Winterthur
durchführen. Sigrid
Bei meiner Frau wuchsen Myome, als sie sich mit 42 ein
Verhütungsstäbchen unter die Haut setzen liess. Als man es
nach einem Jahr entfernte, haben sich die Myome zurückgebildet.
Vielleicht sind bei Ihnen auch die künstlichen Hormone der Grund.
Fritz
Ich bin 48 und habe einige Myome, davon ein grösseres. Auch
bei mir hat die Frauenärztin Gebärmutterentfernung
angesprochen. Ich würde das nur im absoluten Notfall tun, denn
ich habe keine Beschwerden. Barbara, haben Sie Beschwerden? Starke,
lange Blutungen, Erschöpfung, Blutarmut? In der
prämenopausalen Phase haben Frauen oft einen relativen
Östrogenüberschuss, welcher das Wachstum von Myomen
begünstigt. Ich trinke in der zweiten Zyklushälfte jeden Tag
Frauenmanteltee, der wirkt hormonausgleichend. Nach der Menopause,
wenn die Östrogenproduktion nur noch minim ist, werden Myome oft
kleiner oder verschwinden ganz. Unbedingt empfehle ich Ihnen eine
ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Auch wenn es nicht einfach
ist, bei einem neuen Frauenarzt einen Termin zu bekommen. Ich habe es
auch gemacht und bin sehr froh. Denn die Empfehlung
"Gebärmutterentfernung" hatte mir auf die Psyche geschlagen und
meine Lebensfreude beeinträchtigt.
