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Redaktion K-Tipp | 21.04.2010, 11:51

Annullation Flugreisen

 

Wurde auch Ihr Flug wegen Vulkanasche gestrichen? Was waren Ihre Erfahrungen? Hat man Sie gut behandelt?

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Antworten (1)

 
  • Jahae | 24.04.2010, 11:50

    Alles verweigert und falsch informiert - eine Katastrophe

    Zwei Bekannte von mir, nicht ich selber, wurden von SWISS falsch
    informiert, dass am Freitag Abend, 17.4. der Flughafen Zürich
    noch offen sei und sie dort hin von Köln mit dem Zug fahren
    sollten um am nächsten Morgen ihren Flug nach Mumbai anzutreten.
    Die Zugfahrt kostete sie 282 Euro, sie fuhren durch die Nacht mit
    längerem Aufenhalt in Basel und kamen erst morgens um 6 Uhr am
    Flughafen ZH an; in Köln war ihr Hotelzimmer für diese Nacht
    noch bezahlt gewesen, so dass sie sehr gut dort hätten bleiben
    können und wollen.
    In Zürich merkten sie schnell, dass sie falsch informiert wurden.
    Aber anstatt dass SWISS ihnen die folgenden Nächte am Flughafen
    bezahlte und sie verpflegte, wimmelte man sie auf der ganzen Linie ab.
    Es ist eine unglaubliche Frechheit, wie die beiden behandelt wurden.
    Sie hatten kaum noch Geld und zahlten die erste Nacht ihr Hotel selber
    (102Euro). Als sie am nächsten Tag beobachteten, wie SWISS
    anderen Reisenden Uebernachtungsgutscheine aushändigte, sagte man
    ihnen, man könne sie weder für die vergangene Nacht und
    für die fälschlicherweise empfohlene Zugfahrt
    entschädigen, noch ihnen Uebernachtungsgutscheine für die
    folgenden Nächte geben! SWISS erdreistete sich, ihnen
    (schriftlich) zu empfehlen, sie sollten nochmals nach Basel reisen und
    dort am Hauptsitz(?!) ihr Anliegen formulieren. Für zwei
    Männer, die wegen eines Messebesuchs in Deutschland waren und mit
    der Schweiz (ausser der Fluggesellschaft) nichts zu tun hatten und
    kaum noch Geld bei sich trugen, ist es absolut bodenlos, sie von
    Samstag bis Mittwoch alle Uebernachtungen zahlen zu lassen und sich in
    keiner Weise um sie zu kümmern. Wie können sie sich dagegen
    wehren? Wurden sie abgewimmelt, weil sie zu höflich waren? Oder
    weil sie in Indien wohnen? Für sie bedeuten diese fast tausend
    Franken zusätzlicher Ausgaben sehr, sehr viel Geld. Sie
    würden ihren Beitrag hier auch selbst schreiben, allerdings
    wäre der auf Englisch. Für praktikable Hinweise, wie sie von
    SWISS wenigstens einen Teil ihrer Ausgaben (und eine Entschuldigung,
    würde ich hinzufügen) erhalten könnten, wäre ich
    sehr dankbar.

    Beste Grüsse, Jahae
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