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Diese Frage wurde kürzlich in einem wohl weniger beachteten Focus-Forum aufgeworfen, deren Antworten eine gewisse Ratlosigkeit erkennen ließen, aber zu einer viel bedeutsameren Frage Anlass gibt: Warum schweigen die Verantwortlichen zu allen Verdächtigungen, Anschuldigungen, Unterstellungen und Verunglimpfungen? Warum nehmen diese es tatenlos hin, dass den von ihnen vertretenen Gesellschaften Tag um Tag größer Imageschaden erwächst? Warum wird hier nicht zu einem seit Generationen alt bewährten Patentrezept gegriffen KLARHEIT – WAHRHEIT – OFFENHEIT Warum wird nicht anhand aktueller ggf. sogar erst vorläufiger, aber vom StB/WP bestätigter Eckdaten das Geschäftsmodell und dessen Erfolg offenbart!?! Warum werden Aktiva und Passiva nicht gegenüber gestellt und deren Plausibilität durch eine G+V-Rechnung unterlegt? Warum lässt man es an der hohen Kunst der Transparenz ermangeln und führt keinen glaubwürdigen Nachweis über die gefährdungslose Sicherheit der eingeworbenen partiarischen Darlehensmittel? Für den Fall, dass mit dem einen oder anderen Darlehensgläubiger Stundungs- bzw. Ratenzahlungsvereinbarungen bezüglich Hauptforderung, Zinsen und/oder Nebenleistung (Bonus) geschlossen worden sein sollten, ist der Nachweis der für die Ab-redenerfüllung erforderlichen Mittelherkunft unerlässlich, um von vornherein jeden Zweifel daran auszuschließen, dass mit neu eingeworbenen Anlegergeldern, Altinvestoren ausbezahlt werden! (Schneeballsystem...) Des Weiteren sollte klipp und klar Auskunft darüber gegeben werden, ob, wann und in welcher Höhe den Käufern von Solatera-Aktien, die diese direkt von der Firma WIBEX Treuhand GmbH erworben haben, Ersatz zu leisten beabsichtigt ist. Wollte man dann noch das Transparenzgebot krönen, könnte man ein Personaltableau veröffentlichen, aus denen die Namen der wirklichen Verantwortungsträger und deren Funktionen für jedermann klar erkennbar hervorgehen, so dass reputations-schädliche Bezeichnungen, wie "Pate", "Hintermann", " Hexenmeister", "Strippenzieher", "der Mann im Hintergrund" etc. etc., ein für alle Male aus den Internetforen verbannt, oder zurück-gewiesen werden könnten. Zur Vermeidung u.U. anhaltender Verdächtigungen wird angeraten, eine Bescheinigung eines deutschen Notars zu veröffentlichen, in dem dieser, nach Vorlage ent-sprechender amtlicher Führungszeugnisse, bestätigt, dass niemand von den in den vorgenannten Gesellschaften Beschäftigten mit dem Gesetz in Konflikt geraten und daher als völlig untadelig und unbescholten anzusehen ist. Gesellschaften, denen Hunderte von Investoren Millionen Euro anvertraut haben, steht es naturgemäß besonders gut an, dem Transparenzgebot höchste Priorität zuzuerkennen! Mit einer kurzfristigen Erledigung der vorgenannten Mindestanforderung wird nicht nur das Vertrauen der Investoren wieder hergestellt/gefestigt und den Internetforen die Diskussionsgrundlage entzogen, sondern auch den einschlägigen bzw. zustän-digen Überwachungs- und Aufsichtsorganen (viel) Arbeit erspart. Längstens in 2 Wochen sollte dem interessierten Publikum ein fact-sheet mit belast-barem Zahlenwerk zugängig sein. Bis dahin gilt auch für die Verantwortlichen der obigen Gesellschaften: In dubio pro reo!
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