Der Bundesrat schlägt vor, dass alle Haushalte und Betriebe Fernseh- und Radiogebühren zahlen, egal ob ein Gerät vorhanden ist. So würde der Tarif sinken und das Inkasso vereinfacht. Was halten Sie davon? ...zum Artikel
kann ich mir bei den Radio- und Fernsehgebühren gut vorstellen.
Mit einer schlanken Struktur könnten die (wenigen) abgemeldeten
Bürgerinnen und Bürger «betreut» werden.
PS: Auch bei Organspenden sollte in der Schweiz dieses Prinzip
gelten...
Ich möchte hervorheben dass die Anschaffung eines TV nicht
unbedingt ein Problem sein muss. Aber es gibt noch wenige Leute die
bewusst auf einen Fernseher verzichten. Unter anderem weil schon im
Nachmittagsprogramm nackte Tatsachen gesendet werden, welche die
Kinder ja nicht unbedingt sehen müssen. Leider werden diese Leute
von den Billag-Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt, und von anderen
Leuten belächelt. Das ist die freie Schweiz
Ich wäre, wie der Benutzer « creisi », für eine
Bürgerbewegung gegen die Volksverdummung.
Mich müsste man bezahlen, damit ich diese doofen Programme
über mich ergehen lasse. Meine kostbare Zeit kann ich doch auf
klügere Weise verbringen, z.B.: Lesen, Chorsingen, Wandern,
Schwimmen, meine LP-Sammlung auf CDs brennen, Radio Hören, usw.,
usf. - Und wie ist es mit der Bewegungsarmut der Schweizer, welche uns
das BAG immer wieder unter die Nase reibt? Das Pantoffelkino ist
mitverantwortlich für diese Bewegungsarmut und damit für das
stetige Steigen der Krankenkassenprämien. Und so was will man
auch noch von oben unterstützen! - Wenn sich die Gofen, statt vor
der Glotzkiste zu sitzen, wieder daran erinnern würden, dass sie
Schelm und Polizist spielen könnten, gäbe es weniger
übergewichtige Kinder und vermutlich auch weniger
gewalttätige Jugendliche. Auch im Hinblick auf die nächste
PISA Studie und den sekundären Analphabetismus dürfte es
besser sein, wenn die Bevölkerung ihre Freizeit lieber mit
Büchern verbringt, als vor der Glotzkiste. Warum also diese
Pantoffelkino-Süchtigen noch hätscheln und ihre
Gebühren senken auf Kosten derer, die in kultureller Hinsicht
gewisse Ansprüche stellen? - Ja, Benutzer „creisi“ es ist
wirklich crazy, was der Vorsteher des UVEK da von sich gegeben hat.
Ich hoffe, er denkt einmal über die vielen negativen Folgen des
Pantoffelkino-Konsums nach, dieser crazy minister.
Es gäbe bestimmt einige Lösungsmöglichkeiten, um Radio-
und Fernsehgebühren zu erheben, sei dies über die
jährlichen Steuern, beim Kauf eines entsprechenden Geräts,
usw. Aber eine Firma wie die Billag braucht es nicht. Millionengewinne
einstreichen, keine Offenlegung ihrer Bücher und das mit dem
Segen des Bundesrates. Eine Schweinerei!
Immer, wenn die Billagrechnung kommt, habe ich ein ungutes
Gefühl. Wer zahle ich da eigentlich für was und was macht
diese Firma für mich. Es ist eine Gesellschaft, die geld
eintriebt für eine andere Gesellschaft und ein dickes, fettes
Polster hat. Dank uns.
Mir wäre lieber, den gebühren wurde via Steuern
eingetrieben. Denn Steuern zahlen muss ich ja sowieso und ausserdem
weiss ich, was da mit meinem geld passiert. ich zahle die Schule, die
gemeinde, den Stadt, den Bauamt, die Abfallentsorgung etc...damit
diese dann alle die schöne Vorlagen, welches das Stimmvolk
abgibt, umsetzen kann.
Bei Billag möchte ich zur zeit gerne Aktionär sein.
danke für den konstrukitven beitrag. tut gut mal etwas zu lesen,
in dem es nicht pauschal um den bösen bösen staat, die
unfähige politik (welche ja notabene von UNS gewählt wurde)
oder diffuse verschwörungstheorien geht ;-)
ich stimme dir absolut zu, allerdings dürfte die problematik
pauschaler besteuerungen in der föderalistischen struktur der
schweiz liegen.. so sind die fernsehgebühren staatlich, die
abfallgebühren beispielsweise jedoch kommunal. und bund, kantone
und gemeinden arbeiten ja üblicherweise nicht so gern oder gut
zusammen ;)
bin auf jeden fall auch der meinung, dass der betrag gleich der
steuerrechnung angehängt werden soll (senkt die
administrativkosten).
neue belastungen trotz krise
Die Erhebung einer Fernseh- und Radiogebühr für alle
Haushalte kommt einer neuen Steuer gleich und sehr nahe an den
Gedanken der sog. Brief kastengebühr. Noch eine Steuer für
Unnützes. Ich selber habe in meinem 40-jährigen
Erwachsensein noch nie das Bedürfnis gehabt fernzusehen. Sollen
wir für das Atmen von Luft und Natelantennen (auch ohne Handy)
bezahlen?
Wundern tut man/frau sich über die Begründung der
Bundesräte: weil es nicht festzustellen ist, wer fern schaut und
wer nicht geht man davon aus, dass es sowieso alle tun. Wo bleibt da
die Logik, wenn es ebennicht feststellbar ist? Die allerneueste
Begründung: über die demokratischen Vorteile der Medien!
Bestraft werden somit wieder weniger bemittelte und kulturell
anspruchsvolle Menschen, sprich Kulturinteressierte, die
Veranstaltungen life?besuchen wollen. Ich hoffe und plädiere
für eine Bürgerbewegung, gegen die Verdummung.
Oder steckt die Fernsehlobby dahinter, da sich so Verkäufe und
Einschaltquoten steigern liessen?
Steuern müssen so oder so eingezogen werden, es spielt also keine
Rolle wenn auf die gleiche Rechnung noch eine Zeile mit den TV- und
Radiogebühr kommt. Zudem kann hier auch gleich der Entscheid
gefällt werden, wer allenfalls NICHT zahlen muss (z.B. Erg.
Leistungsbezüger etc.). Eine ander Frage wäre muss der
Steuerzahler alles gesondert aufgeführt haben, z.B.
Abfallsackgebür, und und und, oder sollte sollte das ganze nicht
gleich pauschal aus den Steuererträgen finanziert werden... :-)
Ich glaube nicht das jeder Bürger gebühren zahlen soll. Wer
ein Ferseher hat soll auch bezahlen. Es gibt immer noch arme Schweine
in der Schweiz die sich keine Geräte anschaffen können. Es
ist ein skandal sauerei abzoke Die reichen sollen alles haben die
armen sollen für diese noch bezahlen. Unser Land ist zum kotzen
eine frechheit der Bundesrat soll sich was schämen
klar, wenn die heute lächerlich hohen gebühren dadurch
sinken -> immer her damit!
nur: weshalb nicht auf eine totale zwangserhebung verzichten und
stattdessen eine widerspruchsregelung (analog z.b. zum
österreichischen organspendegesetz) einführen?
jeder haushalt wäre a priori angemeldet und zahlungspflichtig,
müsste sich jedoch - sofern er kein emfangsgerät besitzt und
deshalb nicht zahlen will - AKTIV abmelden. diese wenigen könnten
dann periodisch/stichprobenartig überprüft werden.